Über mich
Ich bin in armen und strengen Verhältnissen in der Ukraine aufgewachsen. Als eher zurückgezogenes Kind fand ich im Lernen Struktur und Stabilität – es wurde zu meiner wichtigsten Orientierung und zu dem Fundament, auf dem ich meine Welt damals verstand. Meine Großmutter überschüttete mich mit einer bedingungslosen Liebe, die trotz aller materiellen Enge wie ein erster bewusster energetischer Anker in meinem Leben wirkte. Mein Vater, Physiker und leidenschaftlicher Leser, konnte jede Frage in Bezug auf Fakten und Zahlen beantworten; sein außergewöhnliches Gedächtnis erlaubte ihm, selbst die kleinsten Details aus Büchern mühelos abzurufen.
Dieser Wissensdurst übertrug sich auch auf mich, und je mehr Fragen in mir aufstiegen, desto entschlossener suchte ich nach Antworten. Das Studium der Naturwissenschaften in der Ukraine, später der Wirtschaftswissenschaften in Deutschland, konnte jedoch nur einen Teil meiner grundlegenden Fragen berühren: Warum sind wir hier? Wie ist die Welt entstanden, und welchem Sinn sie folgt? Die philosophische Weite faszinierte mich ebenso wie die kleinsten Strukturen des Lebens – ich konnte vom Wissen nicht genug bekommen. Aus persönlichem Interesse wandte ich mich nach und nach der Kosmologie, Psychologie und Körperkinetik zu, die mir neue Perspektiven auf das Zusammenspiel von Mensch, Bewusstsein und Universum eröffneten und den Grundstein für ein tieferes Verständnis der Zusammenhänge legten.
Mit 19 Jahren (im Jahr 1996) kam ich als Geflüchtete nach Deutschland. Nur zwei Jahre später, mit 21, verlor ich völlig unerwartet meinen Vater – ein Einschnitt, der mich in eine tiefe Krise stürzte und bis heute prägt. Aus diesem unendlichen Schmerz erwuchs später der Wunsch, Menschen in traumatischen Lebenssituationen zu begleiten. Mit 24 erhielt ich die Diagnose einer schweren körperlichen Erkrankung, deren aggressiver Verlauf über Jahre an mir zehrte. Die psychischen Folgen führten zu mehreren stationären Aufenthalten und markierten den Beginn einer intensiven Auseinandersetzung mit Psychosomatik. In einem über zehnjährigen therapeutischen Prozess, geprägt von Hoffnung und Erschöpfung, formte sich Schritt für Schritt die Haltung, aus der ich heute arbeite: dass Körper, Psyche und Seele untrennbar miteinander verwoben sind und Heilung immer mehrere Ebenen berührt. Der Weg zu meinem heutigen Ich begann mit großer Skepsis gegenüber Spiritualität. Ich war fest entschlossen, mir selbst die Nichtexistenz des Unsichtbaren zu beweisen – doch ich sammelte immer häufiger Erfahrungen, die sich nicht allein rational erklären ließen.
Ausgangspunkt waren mentale Techniken der Tiefenpsychologie, positive Gedankenarbeit und die Beschäftigung mit dem Unterbewusstsein, deren Wirkung ich schnell erkannte. Auch verhaltenstherapeutische Muster und Veränderungsmöglichkeiten faszinierten mich. Mit der Zeit traten intuitive Wahrnehmungen hinzu, so klar und wiederkehrend, dass ich begann, Seminare, Lehrgänge und Ausbildungen bei verschiedenen Medien in Deutschland und England zu besuchen.
Heute richte ich mich nach dem, was ich innerlich wahrnehme und fühle: Ich spüre Energien klar und deutlich und folge der Resonanz meines Inneren, nicht den äußeren Meinungen. Aus Wissen, Erfahrung und Intuition entstand die Grundlage meiner medialen Arbeit – und damit ein Raum, in dem Menschen sich gesehen fühlen, ihre eigene Wahrheit wiederfinden und ihren Weg zu Klarheit, Heilung und innerer Ausrichtung gehen können.